Kommentare (7)

  • Sandra Neuditschko
    Nov 29, 2017

    Vielen Dank für den tollen Blogpost! Es ist interessant alle Faktoren aufgelistet zu sehen.

    Ich habe allerdings eine Frage zu dem Musterbeispiel. Wenn ich das selber rechne, komme ich nicht auf euren Betrag.
    Auf die 300€ komme ich durch 4h x 75€. Die Faktoren ergeben bei mir 5,5. Multipliziert mit 300, komm ich da allerdings nicht auf eure 168€. 😐 Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen?

    Liebe Grüße
    Sandra Neuditschko

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  • Pascal Garber
    Jan 19, 2018

    Hallo vielen Dank für den Blog-Artikel.
    Wir machen nicht nur Grafikgestaltung sondern auch Software. Wir haben einen Kunden welcher die vollen Rechte über den Quellcode haben möchte und diesen auch selber weiterentwickeln können möchte. Meine Frage ist nun, ob man bei Quellcode ähnlich verfahren sollte.

    Liebe Grüße,
    Pascal

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    • Kristina Kurre
      Mrz 19, 2018

      Das ist eine gute Fragen. Nachdem Quellcode auch Urheberrechtsschutz genießt, würde ich sagen, dass man das durchaus so handhaben kann – würde mich jedenfalls wunder, wenn es da eine Ausnahme gäbe. Was allerdings die korrekte bzw übliche Vorgehensweise ist, kann ich euch leider nicht beantworten. Vl solltet ihr direkt bei der designaustria oder der wko nachfragen, die haben da eine kostenlose Rechtsberatung…

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  • Karin
    Feb 5, 2018

    Hey und vielen Dank für den Post!

    Ich bin hier nur zufällig hergekommen, super, dass ihr so viele Infos bereitstellt!
    Bezüglich Eurer Rechnung bin ich trotzdem verwundert. Ihr schreibt zwar eh, dass es hier kein richtig oder falsch gibt, dennoch kenne ich den Rechenvorgang ganz anders. Als Designer oder im allgemeinen Kreativer lebt man eigentlich mehr von den Nutzungsrechten als vom Designprozess. Normalerweise addiert man das Honorar mit den jeweiligen Nutzungsrechten und kommt dann auch auf eine höhere Summe, von der man auch leben kann.
    als Beispiel: lokales Nutzungsrecht für ein Jahr = Honorar + lokales NR + Nutzungszeit
    Honorar = 300,-
    lokales Nutzungsrecht = 300 x 0,50
    jährliches Nutzungsrecht = 300 x 1,0
    Ergebnis ist: 300 + 150 + 300 = 750,-

    Natürlich kann man von der Summe ein bisschen runtersteigen, wenn man beispielsweise für ein Jungunternehmen arbeitet und Rücksicht nimmt. Dennoch wären die oben genannten 168,- wirklich sehr wenig für die Rechte.
    Bin gespannt was Ihr dazu meint!

    Liebe Grüße
    Karin

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    • Kristina Kurre
      Mrz 19, 2018

      Liebe Karin,
      Danke für deinen Input! Ich mag deinen Ansatz. Vielleicht sollte ich meine Strategie in der Verrechnung von Nutzungsrechten zukünftig entsprechend anpassen… Wie sind denn deine Erfahrungswerte in der Verrechnung mit Jung- und Kleinunternehmen? Bzw. wie groß ist die Bereitschaft der Kunden, für die Rechte mehr zu zahlen als für den Leistungsaufwand selbst… Würde mich durchaus interessieren! LG Kristina

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  • hanami
    Jun 13, 2019

    Die Rechnung ist leider falsch, denn die Faktoren werden miteinander addiert, sprich: am Ende kommt der Faktor 5,75 zusammen, mit dem die Designleistung multipliziert wird. Das heißt. es kommt ein Betrag von 300€ für die Designleistung zzgl. 300€ x 5,75 = 1725€ bei eurem Rechenbeispiel zusammen und nicht 168,75€! Bitte korrigiert das, ansonsten führt es Designer und Auftraggeber in die Irre und stempelt den Designer, der von seiner Arbeit nicht nur Kosten, sondern auch seinen Lebensunterhalt bis zur Rente decken muss, als Hochstapler ab. Die Faktoren werden mit der reinen Designleistung multipliziert. Deshalb heißen sie Faktoren. Es reicht nicht, dass der Designer nur seinen Aufwand bezahlt bekommt, er muss als Unternehmer einen Überschuss einfahren, ansonsten kann er nach einer Weile einen zweiten Job suchen oder wegen Unwirtschaftlichkeit gleich einen anderen Job suchen. Das Finanzamt kennt da keine Gnade. Alternativ kann der Designer nur ein einfaches Nutzungsrecht einräumen und nach Honorarpauschale abrechnen, die sich aus einem Durchschnittsbetrag aus den Nutzungsrechten und dem Arbeitsaufwand zusammenstellt. Zumindest, wenn der Auftraggeber keine ausdrückliche Abrechnung und Aufschlüsselung von Nutzungsrechten verlangt. Eines ist jedoch gewiss: nicht jeder Auftraggeber ist gleich und dementsprechend kann die Abrechnung als auch das Honorar individuell ausfallen, nur muss der Designer eben auf seine Kosten kommen. Wer umsonst oder kostengünstig arbeitet, hat seinen Ruf damit ruiniert und wird nicht an die Auftraggeber kommen, mit denen er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

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    • Kristina Kurre
      Jul 18, 2019

      Lieber Hanami, wir haben das Rechenbeispiel so in den Artikel gepackt, als Update. Danke aber für deinen Input!

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